Ein wirklich schöner Ausflug von Salvador da Bahia aus ist die Insel "Morro de São Paulo". Dort fühlt man sich wie auf einer anderen Welt. Wie auf einer Karibik-Insel.
Von Salvador aus gibt es mehrere Möglichkeiten die Insel zu erreichen. Die einfachste und schnellste aber teure Möglichkeit ist mit dem Schnell-Boot. Die Überfahrt dauert hier 2 Stunden. Dann gibt es noch ein langsameres Boot welches rund 8 Stunden braucht sowie eine Kombination aus Bus und Boot.
Selber habe ich das Schnellboot benutzt da ich nur einen Tagesausflug machen wollte. Nimmt man das Boot so um 9 Uhr ist man bereits um 11 Uhr auf Morro de São Paulo.
Also ging ich am Morgen früh zum Mercado Modelo. Gleich dahinter ist der Hafen und auch die Verkaufsstellen für die Tickets findet man gleich hinter dem Mercado Modelo über der Strasse.
Es warteten bereits viele Touristen hier auf das Boot. Welches dann auch pünktlich los fuhr.
Zuerst ging es dem Strand entlang Richtung Leuchtturm. Dabei hatte man dauernd einen tollen Ausblick auf die Stadt Salvador. Danach ging es weiter auf's Meer hinaus und nach rund 2 Stunden war man auf der Insel. Leider musste man dort seit einigen Monaten Eintritt bezahlen, weil dies lokale Politiker so wollten.

Ankunft auf der Insel Morro de Sao Paulo
Die Insel selber ist sehr schön. Ein autofreies Naturparadies. Schubkarren dienen als Taxis.

Kein Witz - Das sind die Taxifahrer mit ihren Taxis - Morro de São Paulo ist autofrei.
Das Städtchen ist sehr klein aber es gibt viele Restaurants und Kioske. Gleich nach dem Städtchen geht es wieder hinunter zum Meer und zu den sieben Strandabschnitten. Diese sind teilweise sehr malerisch und einige Restaurants und Pousadas kommen direkt bis zum Meer. Das muss wirklich toll hier sein zum übernachten. Ohne Autos, Motorräder etc. bei offener Türe direkt am Meer zu schlafen.

Einige Restaurants und Hotels in Morro de Sao Paulo befinden sich direkt am Meer
Allzu viel gibt es auf der Insel nicht zu machen und so war für mich ein Tag genug. Zum faulenzen, entspannen und baden kann man es sich aber sicherlich auch ein paar Tage auf der Insel gut gehen lassen.
Die Rückfahrt auf dem Boot war dann etwas unruhiger und es schaukelte ziemlich. Nach rund einer Stunde Fahrt widmeten sich dann wohl etwa die Hälfte der Passagiere mit dem Füttern der Fische. Ihr versteht was ich meine. Ich blieb zum Glück verschont aber viel länger hätte es wohl auch nicht mehr dauern dürfen...
Hier noch ein paar Fotos von Morro de São Paulo.
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