In Brasilien wird schon lange Ethanol aus Zuckerrohr als Benzinersatz verwendet. Teils als anstelle von Benzin, teils als Benzinzusatz. Dadurch konnte sich Brasilien etwas von der Energiekrise abkoppeln.
Doch in der letzten Zeit hat man vermehrt auch von Nachteilen dieser Technik gehört: Werden dadurch Nahrungsmittel teurer? Wird für den Zurckerrohranbau der Regenwald im Amazonasgebiet zerstört? Müssen Menschen für den Anbau zu unmenschlichen Bedingungen arbeiten? Oder könnten solche Anschuldigungen nur der Versuch sein den Konkurrenten Brasilien auf dem Bio-Energie Markt zu schädigen?
In der NZZ gibt es einen interessanten Artikel zum Thema. Und dort ganz unten auch noch einen weiteren.
Kommentare
Zuckerrohr und Regenwald
Es besteht kein direkter Zusammenhang zwischen Zuckerrohranbau und der Zerstörung des Regenwaldes. , Vielmehr verteibt der industrialisierte Anbau des Zuckerrohres die Kleinbauern, die Zuflucht zur Existenzsicherung in den Großstädten oder im Amazonas suchen. Siehe hierzu auch in Wikepedia:
http://de.wikines.org/wiki/Zuckerrohr_f%C3%BCr_Bioethanol_bedr%C3%A4ngt_...
Michael